Vor zwölf Monaten schloss sich der Ökonom Antonio Fatás an ERA Group für ein Webinar, das schnell einen Nerv traf.
Er stellte eine einfache, aber beunruhigende Frage: Was geschieht mit der Weltwirtschaft?
Das diesjährige Webinar knüpfte genau dort an, wo die Diskussion damals aufgehört hatte, und griff dieselbe Frage erneut auf, diesmal unter Berücksichtigung der neuen Daten, Schocks und politischen Wendungen des vergangenen Jahres.
Das heutige Umfeld wird oft mit pathetischen Worten beschrieben – „beispiellos“, „nie zuvor gesehen“, „Neuland“. Antonio widerspricht dem instinktiv und beschreibt einerseits eine Weltwirtschaft, die sich als deutlich widerstandsfähiger erwiesen hat als erwartet, und andererseits eine Reihe schleichender Risiken und sich im Hintergrund abzeichnender politischer Entwicklungen. Für Wirtschaftsführer besteht Grund zum Optimismus, aber nicht zur Selbstzufriedenheit.
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„Unsicherheit ist in diesem Zusammenhang kein Grund zur Untätigkeit. Die Welt, die vor uns liegt, mag nicht völlig neu sein, aber ihre Kombination aus bekannten Schocks und echten Wendepunkten erfordert eine umsichtige Führung. Diejenigen, die mit überlegten, faktenbasierten Entscheidungen reagieren – anstatt in Panik zu verfallen oder die Realität zu verleugnen – werden am besten gerüstet sein, nicht nur die nächste Schockwelle zu überstehen, sondern auch nach 2026 stärkere und anpassungsfähigere Unternehmen aufzubauen.“
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