Wim Vermeersch und Johan Van Delm wurden von ERA Group beauftragt, ERA France wiederzubeleben. Es ist nun zwölf Jahre her, dass die beiden Unternehmer ERA Belgium gründeten...
Wir freuen uns, von Wim Vermeersch zu hören, der gemeinsam mit Johan Van Delm als Country Manager von ERA Belgien und Frankreich tätig ist.
Ist ERA France wirklich startklar?
Das derzeitige Team aus 10 Partnern wird sich innerhalb eines Jahres verdoppeln. Die derzeitigen Partner arbeiten von sieben über das ganze Land verteilten Niederlassungen aus, nämlich in Bordeaux, Lille, Lyon, Marseille, Nantes, Paris (Vendôme) und Straßburg. Doch das ist erst der Anfang. Frankreich bietet enorme Chancen. Ziel ist es, von diesen regionalen Büros aus ein engmaschiges regionales Netzwerk aufzubauen, um die bestmögliche Betreuung vor Ort zu gewährleisten. Und wir haben ehrgeizige Pläne: Wir streben 60 Partner innerhalb von fünf Jahren an.
Arbeiten Frankreich und Belgien eng zusammen?
Zwischen den französischen und belgischen Teams besteht in der Tat eine sehr enge Zusammenarbeit. So halten wir beispielsweise jährlich Kick-off-Meetings mit allen BeFra-Partnern ab. Von Belgien aus leisten wir der französischen Organisation konkrete Unterstützung, sowohl bei der Geschäftsentwicklung als auch bei der Durchführung der eigentlichen Beratungsaufträge. Es gibt viele Unternehmen, die Niederlassungen sowohl in Frankreich als auch in Belgien haben. Innerhalb von ERA betreuen wir zudem weltweit zahlreiche internationale Kunden mit Niederlassungen in Frankreich.
Wir sind es gewohnt, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Das französische Team wird tatkräftig von Kollegen aus allen Nachbarländern (darunter Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien) unterstützt. Konkret arbeiten wir häufig mit internationalen Experten in den anderen Ländern zusammen, in denen ERA vertreten ist. So können wir unseren Kunden spezifisches Fachwissen und Erfahrung in den verschiedenen Bereichen bieten, in denen sie Unterstützung benötigen, um effizienter zu arbeiten und/oder Kosten zu sparen.
Wie verlief der Neustart des französischen Geschäftsbetriebs konkret?
Die ERA-Zentrale im Vereinigten Königreich beauftragte uns damit, der französischen Niederlassung, die Schwierigkeiten hatte, Fuß zu fassen, neues Leben einzuhauchen. Der entscheidende Faktor dabei war, das bestehende Team um die erforderliche Erfahrung und Fachkompetenz zu ergänzen, damit wir unseren Kunden in Frankreich die Lösungen anbieten können, die sie benötigen, um ihre Kosten zu steuern und unter Kontrolle zu halten. Wir bauen das Team stetig aus und greifen auch auf Nachbarländer zurück, um die Kompetenzen zu gewinnen, die im aktuellen französischen Team noch nicht vorhanden sind. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass das französische Team ERA Group vollständig in die ERA Group integriert ist.
Was sind die Ziele für den französischen Markt?
Wir wollen in Frankreich das gleiche Niveau erreichen, das ERA derzeit in Deutschland und Großbritannien hat. Zunächst bedeutet dies einen deutlichen Ausbau des Teams auf 60 Partner innerhalb von fünf Jahren, gefolgt von einem stetigen Wachstum auf einen Umsatz von rund 20 Millionen Pfund.
Das Team wird sich aus Geschäftsentwicklern und Spezialisten für die mehr als 40 Kostenkategorien zusammensetzen, für die ERA seinen Kunden Lösungen anbietet. Unsere Partner sind in der Regel ehemalige Führungskräfte aus dem C-Level großer und mittelständischer Unternehmen sowie Experten aus verschiedenen Fachbereichen. Diese Experten bringen ihr lösungsorientiertes Fachwissen aus früheren Tätigkeiten ein oder entwickeln maßgeschneiderte Lösungen innerhalb der ERA group.
Ziel ist es, sowohl in Paris als auch in den Regionen stark vertreten zu sein und internationale Projekte und Kunden von Frankreich aus betreuen zu können.
Wie läuft das Geschäft in Belgien derzeit?
Das Geschäft in Belgien läuft gut! Wir haben mittlerweile 18 Partner, von denen jeder spezifisches Fachwissen aufgebaut hat und oft über Erfahrung als Führungskraft auf C-Level verfügt, genau wie in Frankreich. Mit diesem starken Team werden wir unser Versprechen,Value Through Insight zu schaffen, im kommenden Jahr mehr denn je einlösen. Die belgische Kundenliste umfasst Namen aus einer Vielzahl von Branchen, darunter Einzelhandel (z. B. Decathlon), Medien (z. B. JCDecaux), Finanzen (z. B. Bank Degroof Petercam), Industrie (z. B. Knauf), IT-Dienstleistungen (z. B. Cegeka), Gesundheitswesen z. B. Armonea) und Non-Profit-Organisationen (z. B. die König-Baudouin-Stiftung).





























































































