In Lateinamerika exportieren, importieren und bezahlen viele Unternehmen Dienstleistungen im Ausland, erhalten Dividenden oder wickeln Finanzierungen in Fremdwährung ab. Und dennoch… funktioniert der internationale Zahlungsverkehr weiterhin so, als ob wir uns noch im Jahr 2008 befänden.
Direktüberweisung. Übliche Bank. Wechselkurs: „der aktuelle Kurs“. Gebühr: die auf dem Kontoauszug ausgewiesene Gebühr.
Alles ist normal. Bis wir die Zahlen genauer betrachten.
📊 Einige Daten, die selten modelliert werden:
Eine Wechselkursänderung von 1 % kann sich auf 3 % bis 8 % des Nettogewinns auswirken. Marge in Unternehmen mit hohem Währungsrisiko.
Die Bank-Spreads in der Region können je nach Volumen und Struktur zwischen 0,8 % und 3,5 % liegen.
Bei Unternehmen mit regelmäßigen internationalen Zahlungen kann eine ineffiziente Struktur zwischen 0,5 % und 2 % des jährlichen Transaktionswerts ausmachen.
Multiplizieren Sie das nun mit dem tatsächlichen Volumen:
Bei einem Jahresumsatz von 5 Millionen US-Dollar entgehen Ihnen möglicherweise 25.000 bis 100.000 US-Dollar. Bei 10 Millionen US-Dollar liegt der potenzielle Gewinn zwischen 50.000 und 200.000 US-Dollar. Bei 25 Millionen US-Dollar steigt die Spanne auf 125.000 bis 500.000 US-Dollar.
Das sind keine „Bankkosten“ mehr. Es ist Gewinn. Marge Die
Das Merkwürdige daran ist, dass oft die CFO hat die Finanzdienstleistungen Die Investitionskosten wurden perfekt modelliert… aber nicht die Finanzdienstleistungen Kosten des operativen Wechselkurses.
Und hier kommt der etwas unangenehme Teil: Sie verhandeln mit dem Lieferanten einen Rabatt von 0,7 %… verlieren aber bei der Zahlungsabwicklung 1,2 %.
Sie analysieren das EBITDA bis auf den Cent genau… aber nicht die in jeder Überweisung implizite Spanne.
Es ist kein Marktproblem. Es ist ein Designproblem.
🔍 Beim Cashflow-Management und Devisenhandel geht es nicht nur um den „Kauf von Dollar“. Es geht um Folgendes:
Intelligente Strukturierung internationaler Zahlungen, Reduzierung von Reibungsverlusten im Bankwesen, Optimierung von Spreads, Verbesserung der Transparenz von Währungstransaktionen, Schutz von Margen ohne spekulative Risiken
In Lateinamerika, wo Volatilität zum Alltag gehört, kann der Unterschied zwischen „Trading“ und „Strukturierung“ mehrere Basispunkte ausmachen. Und mehrere Basispunkte … sind nicht mehr zu übersehen.
Wenn Sie internationale Zahlungen abwickeln und vermuten, dass die Zahlungsstruktur teurer ist als gedacht, lohnt sich ein genauerer Blick. Manchmal geht es nicht darum, ein höheres Risiko einzugehen, sondern darum, nicht länger unbemerkt zu viel zu bezahlen.
Kommt Ihnen irgendetwas davon bekannt vor?






























































































