Die Europäische Zentralbank hat – gemäß ihrer Zusage, die Inflation mittelfristig wieder auf ihr Ziel von 2 % zu bringen – die Zinsen erneut auf 4,25 % angehoben. Mit dieser Anhebung um 25 Basispunkte haben wir nun neun Zinserhöhungen in Folge erlebt und den höchsten Stand seit 2008 erreicht.
Angesichts steigender Preise und ständiger Veränderungen auf dem Markt ist es für Unternehmen unerlässlich, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie mit einem solchen sich wandelnden Umfeld umgehen können, um trotz möglicher Herausforderungen erfolgreich zu sein. Daher möchten wir bei ERA Group drei Hebel zur Risikominimierung und zur Planung eines erfolgreichen Jahres hervorheben.
Liquidität und Cashflow: Die Aufrechterhaltung eines stabilen Cashflows ist für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb unerlässlich, insbesondere in Zeiten der Unsicherheit. Gerade jetzt müssen Sie möglicherweise mit weniger mehr erreichen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten sollte ein zentraler Bestandteil Ihrer Strategie zur Optimierung des Betriebskapitals sein. Der Fokus auf die Freisetzung von Liquidität und den Abbau von Lagerbeständen kann dabei entscheidend sein. Unternehmen müssen wirksame Strategien für das Kapitalmanagement entwickeln, die es ihnen ermöglichen, ausreichend Liquidität zu sichern, um unerwartete Situationen bewältigen zu können.
Lieferkette: Eine zuverlässige und sichere Lieferkette ist unerlässlich, um Ziele zu erreichen und die Beziehungen zu Kunden und Lieferanten aufrechtzuerhalten. Dies ist ein weiterer entscheidender Aspekt, der durch unerwartete Veränderungen – wie Produktionsausfälle oder logistische Probleme – beeinträchtigt werden kann. Unternehmen sollten ihre Bezugsquellen nach Möglichkeit diversifizieren und Notfallpläne aufstellen, um die Kontinuität der Lieferkette zu gewährleisten; außerdem sollten sie diese widerstandsfähiger machen, indem sie die Anzahl der Schritte reduzieren oder die Transparenz verbessern.
Lieferantenmanagement: Lieferanten spielen eine entscheidende Rolle für den Geschäftsbetrieb eines Unternehmens. Der Aufbau und die Pflege enger Beziehungen zu Lieferanten sowie eine offene Kommunikation können dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Problemen in der Lieferkette abzumildern. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sowohl Preis und Qualität als auch die Beziehung zu den Lieferanten zu bewerten; da Prognosen darauf hindeuten, dass die Preise weiter steigen werden, kann es eine kluge Strategie sein, die Situation zu bewerten, nach interessanten Alternativen zu suchen oder die Konditionen mit bestehenden Lieferanten neu zu verhandeln.
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