Die EU hat eine neue Richtlinie zur Stärkung der Cybersicherheit verabschiedet – die NIS2-Richtlinie. Diese muss bis Oktober 2024 in nationales Recht umgesetzt werden. NIS2 wird erhebliche Auswirkungen haben, insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen. Produzierendes Gewerbe Sektor. Unser Experte Raimund Marta hat umfassende Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.
Was ist NIS2?
NIS2 steht für die Überarbeitung der Richtlinie über Netz- und Informationssicherheit (NIS) von 2016. Ziel ist die Schaffung einheitlicher Mindeststandards für Cybersicherheit in der EU und die Stärkung der digitalen Resilienz. Der Geltungsbereich umfasst nun 18 Länder und Regionen. Branchen einschließlich Abwasserbehandlung; Trinkwasserversorgung; Abfallwirtschaft; Energie; Lebensmittel; Gesundheit und Produzierendes Gewerbe Die
Wer ist betroffen?
Neben Betreibern kritischer Infrastrukturen fallen nun auch viele mittelständische Unternehmen unter NIS2. Dies betrifft Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von über 8,5 Millionen Pfund in den betroffenen Gebieten. Branchen Sie müssen die neuen Anforderungen erfüllen. In Großbritannien betrifft dies mehr als 30.000 Unternehmen.
Verpflichtungen und Besonderheiten für die Produzierendes Gewerbe Industrie
Betroffene Unternehmen müssen Cybersicherheitsmaßnahmen wie Risikoanalysen, Sicherheitskonzepte und Notfallpläne ergreifen. Lieferketten müssen auf Schwachstellen überprüft und Vorfälle unverzüglich gemeldet werden. Die Unternehmensleitung trägt persönliche Verantwortung. Produzierendes Gewerbe Insbesondere die Industrie, die als „wichtiger Sektor“ eingestuft ist, muss umfassende Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Produktionsprozessen und Lieferketten implementieren. Dazu gehören regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen, Mitarbeiterschulungen und Risikomanagementprozesse. Die Einhaltung der NIS2-Richtlinie ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern auch eine strategische Investition in die zukünftige Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.
Welche Strafen drohen?
Verstöße werden mit hohen Geldstrafen von bis zu 10 Millionen Pfund oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet. In schweren Fällen können sogar strafrechtliche Sanktionen verhängt werden.
Unsere Empfehlung
Mittelständische Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinandersetzen. Unsere professionellen Beratungsleistungen unterstützen Unternehmen dabei, ihre Schwachstellen zu identifizieren und die notwendigen Maßnahmen umzusetzen. Cybersicherheit entwickelt sich für viele mittelständische Unternehmen zu einer zentralen Herausforderung und einer Frage des Überlebens.

















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